Adventstüte für die Wasserflöhe
Die leuchtende Adventszeit hat bereits begonnen und die Kinder sind schon ganz aufgeregt.
Heute erhielten die Kinder der Wasserflöhe, eine kleine Adventstüte. Sie soll einladen ein paar gemütliche Stunden als Familie zu genießen. Darin befand sich eine Kerze, Tee, ein paar Plätzchen und ein selbstgestaltetes Buch. Im Morgenkreis befassten sich die Kinder intensiv mit dem Thema Weihnachten und dem Weihnachtsbaum. "Ob Wasserflöhe wohl auch einen Weihnachtsbaum schmücken?", lautete eine Frage. Dies brachte die Erzieherin Theresa auf die Idee, eine Geschichte zu schreiben. In der Geschichte geht es um einen kleinen Wasserfloh der den Wunsch hatte, einen Weihnachtsbaum auch unter Wasser zu schmücken.
Wie er das geschafft hat, könnt ihr hier nachlesen.
Der Wasser und der Weihnachtsbaum
Dicke weiße Flocken fielen vom Himmel. Es war kalt geworden, doch die Wasseroberfläche des kleinen Teichs, war noch nicht zugefroren. Dort lebte ein kleiner Wasserfloh. Sobald die ersten Flocken gefallen waren, hüpfte er neugierig an die Wasseroberfläche. In der Ferne bewunderte er einen leuchtenden Baum. Er fragte sich was dies für ein Baum war und schwamm zum Barsch, um ihn zu fragen.
Dieser lebte schon viele Jahre in dem Teich. „Lieber Barsch, weißt du etwas von dem leuchtenden Baum, den man in der Ferne sieht?“, fragte der Wasserfloh.
Grummelig antwortete der Barsch: “Leuchtender Baum? Das ist ein Weihnachtsbaum. Jedes Jahr um diese Zeit, schmücken die Menschen die Tannen mit Lichtern und bunten Kugeln.“ Nachdenklich blickte der Floh um sich. „Wieso haben wir hier unten auf dem Teichgrund keinen Weihnachtsbaum?“
Der Barsch fing laut an zu lachen. „Ein Tannenbaum unter Wasser? Das ist unmöglich. Hahahaha.“. Traurig hüpft der Wasserfloh zurück an die Wasseroberfläche.
Dort schwamm eine kleine Ente auf dem Teich. „Kleiner Wasserfloh“, rief sie, „warum schaust du so traurig?“ Seufzend antwortete der Wasserfloh: „Jeden Abend sehe ich den schönen Weihnachtsbaum, aber ein Tannenbaum unter Wasser ist unmöglich.“ Verwundert sah die Ente ihn an. Sie überlegte, wie sie dem kleinen Floh helfen konnte und flog davon.
Kurze Zeit später kam die Ente zurückgeflogen. In ihrem Schnabel trug sie vier goldene Kugeln. „Hier kleiner Floh, die sind für dich. Sie lagen unter dem großen Weihnachtsbaum.“ Erstaunt blickte er auf die Kugeln. Er bedankte sich bei der Ente und schwamm zurück auf den Grund.
Aber wo sollte er die Kugeln aufhängen? Unter Wasser gibt es keine Tannen. Da kam die kleine Wasserschnecke angekrochen. „Wo hast du diese schönen Kugeln her und was willst du damit?“, fragte sie.
„Ich möchten meinen eigenen Weihnachtsbaum schmücken. Die Kugeln brachte mir die Ente. Nur gibt es hier unten keine Tannen und ich weiß nicht, wo ich sie aufhängen soll.“
„Hmm…“, dachte die Schnecke nach, „Schau, an der Alge. Sie sieht fast wie eine Tanne aus.
Vorsichtig nahm die Schnecke eine der Kugeln und befestige sie an der Alge. Danach folgten die Zweite, die Dritte und die Vierte. Zwei Wasserkäfer beobachteten den Floh und die Schnecke. Sie sahen verwundert auf die Alge. „Halt da fehlt doch noch etwas.“, riefen sie. Erschrocken schauten der Floh und die Schnecke zu den Käfern.
Mit kleinen glitzernden Kieselsteinen näherten sie sich der Schnecke und dem Floh. „Schaut, damit wird der Weihnachtsbaum leuchten.“, sagten sie. Blitzschnell krabbelten die Käfer an der Alge hinauf und befestigten die kleinen Steinchen.
Der Wasserfloh hatte das Unmögliche geschafft und einen Weihnachtsbaum unter Wasser geschmückt. Auch neue Freunde hat er gefunden. Glücklich betrachtete er den Weihnachtsbaum.
„Ich danke euch! Ohne eure Hilfe, hätte ich es nicht geschafft!“, sagte er.
Gemeinsam mit seinen neuen Freunden der Ente, der Wasserschnecke, und den Wasserkäfern feierten sie ein Oops, an error occurred! Request: b980993e7f9d9besinnliches Weihnachtsfest unter Wasser
In diesem Sinne wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage.