Alt wie ein Baum, möchte ich werden ...

Dankeschön an Wolfgang Roick und den Fußballverein "FSV Glückauf Brieske Senftenberg" für diese tolle Aktion! :-)

Gartenland in Zwergenland expandiert in den Wald! Wir haben bereits verschiedene Kräuter, Pflanzen und Gemüsearten in unserer Kita gesät, um die Entwicklung vom Samen zur Pflanze zu beobachten (siehe Fotogalerie + Newsmeldungen). Dann eröffnete sich eine einzigartige Möglichkeit: Einen echten Wald mit Herrn Roick aufzuforsten, indem unsere Zwerge eigene Bäume pflanzen durften! Bildung für Nachaltige Entwicklung (BNE) ist in unserer Konzeption verankert und verdeutlicht, dass Umweltschutz und Nachaltigkeit in unserem Zwergenhaus eine große Rolle spielen. Passend zu diesem Thema war unser Hort letzte Woche unterwegs und befreite Grünflächen in unserer Nähe vom Müll. In der gleichen Woche konnten sich unsere Zwerge mit zwei Bussen vom "FSV Glückauf Brieske Senftenberg" auf den Weg nach Großräschen begeben. Dort empfing Woflgang Roick uns mit 30 Kiefern-Setzlingen, die nun in seinem Wald einen Platz finden sollten. Mit "Klappspaten" und in Teamarbeit konnte der nahezu urige Wald in der Nähe vom Großräschener See bepflanzt werden. Die Zwerge waren sehr behutsam, stolz und aktiv dabei! Aus so einem kleinen Pflänzchen sollte ein großer Baum entstehen ?... fragten Sie erstaunt. Bereits der kurze Fußweg, von den Bussen zur Pflanz-Stelle, war ein Abenteuer - über Stöckchen, Wurzeln und Hügel ging es im Storchenschritt voran. Am Wegesrand entdeckten wir Ameisenhaufen, bekannte Pflanzen und vieles Mehr! Unsere Bäume vergruben wir in gewissen Abständen. Dabei entdeckten wir eine Baumrinde, die vom Borkenkäfer verziert wurde, "Märchenhafte Moos-Häuser" die von Käfern oder eventuell doch von Elfen bewohnt sind (?), Rammspuren und Fell von Wild, Himmelsrichtungen mithilfe eines Kompass und vieles mehr. Sogar der Osterhase ist dort vorbei gehoppelt und hat etwas für unsere Zwerge versteckt! Als Stärkung gab es passenderweise Waldmeister-Brause.

Am Ende bedankten sich die Kinder mit den Worten: "Danke, lieber Herr Förster". Da eröffnete sich gleich das nächste Thema... Herr Roick ist nämlich kein Förster, sondern ein Politiker. Aber diese Frage werden wir den Zwergen später beantworten.

Selbst während der Autofahrten tauschten wir uns mit den Zwergen über Verkehrschilder, Ampeln, Baustellen, Traktoren und Rehe auf den Feldern, Windräder, die Mühle in Dörrwalde, den Großräschener Hafen, den Bahnhof, LKWs und ihre Transportgute, Gleisbauer, Tankstellen, wichtige Gebäude - wie das Gericht, usw., begeistert aus.

Ein Vormittag voller Wunder, Entdeckungen und wissbegierigen, neugierigen Zwergen, die nun einen eigenen Baum in Großräschen haben.

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