Die Verwandlung unserer Holzkiste

Groß ist sie und schwer, und sie kann rollen.  In ihrem Bauch liegen jede Menge Naturmaterialien.

Von außen sieht das keiner. Und so kam die Idee, ihr ein farbiges Kleid zu geben. Was drin ist, sollte draußen zu sehen sein. Sie sollte ein richtiger Hingucker werden. Wie kann man das machen? Zuerst sammelten  einige Hortkinder Ideen auf Papier, zeichneten Äste, Blätter, Früchte, Zapfen und mehr.

Dann überlegten sie gemeinsam mit Frau Hensel, wie sie die Formen vereinfachen können, damit sie einfacher zu malen und auch von Weitem zu erkennen sind. Da entdeckten sie Klötzchen, die wie Bäume aussahen. Die legten sie an die Ränder der Kiste und zeichneten mit Kreide die Form nach. Das ging sehr gut. Für die anderen Formen wurden aus Pappresten weitere Schablonen geschnitten und auf die Kiste gelegt. Aber nicht einfach so. Am besten sah es aus, wenn schöne Reihen entstanden oder aus einer Holzmaserung eine Schlange wurde.

Das Spiel mit den Schablonen machte Spaß, denn jeder konnte seine Idee legen und gemeinsam wurde die beste ausgewählt. Das Malen war dann überhaupt nicht schwer, viel Grün,  dazu Gelb, Braun, Orange. Ja, natürlich auch Rot, denn ein Marienkäfer bringt das Grün erst so richtig zum Leuchten. Und es entstanden auch Zwischenfarben. Dann hatte jemand die Idee mit den Pnkten und so verteilten sich die gelben Hingucker viele Male. Jetzt konnten alle bemerken, dass durch die dichte Reihung eine edle Wirkung entstanden war.

Schön sah die Kiste aus, wie aus einem Märchenfilm, aber etwas fehlte. Und so kam die schwarze Umrandung dazu. Auf dem hellen Holz und den Farben ergab sie einen auffallenden Kontrast. Perfekt!

Ja, das gefiel allen. Nun strahlt die Holzkiste im farbigen Kleid. Jetzt ist sie ein Gemeinschaftskunstwerk, Juhu!