Forschende Seepferdchen
Experiment mit Pfeffer, Fit und Wasser.
„Ab in den Forscherraum liebe Vorschulkinder“, hieß es Montag bei den Seepferdchen.
Im Forscherraum stand ein Teller, Fit (Spülmittel), ein Becher mit Wasser und Pfeffer auf dem Tisch.
„Was steht hier?“, fragte die Erzieherin Annemarie. Sofort wurden alle Materialen aufgezählt. „Was könnte man damit machen?“ Eine Stille war im Forscherraum. Die Kinderköpfe überlegten. Ganz leise, fast schon fragend, hieß es von Maxi: „Alles zusammen kippen?“.
Das Wasser wurden in den Teller gekippt und jeder drehte mit seinen Kräften an der Pfeffermühle. „Oh das riecht nach Pfeffer!“, sagte Laura. „Wie riecht denn Pfeffer?“, fragte die Erzieherin in die Runde. Luna antwortet sofort: „Na pfefferlich“. Wir lachten zusammen.
Als der Pfeffer die Wasseroberfläche bedeckte, gab Annemarie Jusef ein Tropfen Fit auf seinen Finger und er legte ihn langsam ins Wasser. Sofort verschwand der Pfeffer an den Rand.
Nach der Frage, warum das so ist, haben wir auch eine Antwort gefunden: Die Wasseroberfläche ist wie eine Haut, auf der der Pfeffer oben liegen bleibt ohne das er untergeht, weil er so leicht ist. Das nennt man Oberflächenspannung des Wassers. Berührst man die Wasseroberfläche mit dem Spülmittel, sausen die Pfefferkrümmelchen sofort an den Rand. Das Spülmittel enthält chemische Stoffe (Tenside), diese bewirken, dass die Oberflächenspannung zerstört wird.
Alle Kinder staunten und waren begeistern, sodass wir immer wieder dieses Experiment durchführten, bis jedes Kind einmal dran war.
Anschließen nahmen wir uns das Mikroskop und schauten wie schwarzer Pfeffer darunter aussieht. Luna schaute durch das Mikroskop und war ganz erstaunt, als sie feststellte, dass der gemahlene schwarze Pfeffer grün/gelb war und gar nicht schwarz.