"Gibt es eigentlich Farben Unterwasser?"

Diese Frage stellten die Vorschulkinder nachdem sie Farben vielfältig erforschten. Das Thema Farben begegnete den Vorschülern direkt bei der Begrüßung zum ersten Mal. Sie legten ihre Hände auf Papier, ummalten diese mit einem Bleistift und malten das Ergebnis mit bunter Farbe aus. Eine Woche später wurden die Vorschulkinder auf einem großen Plakat mit Fotos verewigt. Darunter wurden die Namen plaziert dabei wurde der Kreativität keine grenzen gesetzt: Sie formten aus bunten Crepe-Papier ihren Namen und klebten diesen anschließend auf. Wir nehmen heutzutage unsere Farbe aus dem Tuschkasten oder Stifte und Farbtuben spenden diese, damit wir damit kreativ werden können. Aber wie haben das eigentlich die Menschen früher gemacht? Woher haben sie sich die Farben geholt? Die Antwort liegt in der Natur. Die Vorschülerkinder begaben sich in der nächten Woche auf die Suche nach Pflanzen, Kastanien, Steinen - alles was die Natur hergab und fingen an zu experimentierten, was davon Farbe abgibt. Durch Drücken, Quetschen und Reiben konnten die Vorschulkinder Farbe aus den gesammelten Materialien schöpfen. Und wie sieht das Unterwasser aus? Gibt es dort auch Farben?Zur nächsten Vorschulstunde spazierten sie zum See und sammelten währenddessen Kastanien. Am See angekommen, kamen die Unterwasserkameras und Tablets zum Einsatz. Vorsichtig wurden die Kameras, die mit dem Tablet verbunden waren, ins Wasser gelassen. Mit dem Tablet konnten sie sehen wie es Unterwasser aussieht. Die gesammelten Kastanien wurden nun ins Wasser geworfen und die Vorschüler schauten gespannt auf das Tablet, wie sich die Farben (der Kastanie) Unterwasser verhalten. Während sie den See erkundeten, endeckten sie ebenso Stöcker, Pflanzen, Muscheln, Blätter, Steine und leider auch Müll. Die kleinen Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass es auch Unterwasser Farben gibt!

Die kleinen Zwerge machten tolle Schnappschüsse, die sie weiter unten bestaunen können.