Heute waren wir zum 33. Kinderfilmfestspiel im Pegasus.
In der Vorführung „Carolas Gute Nacht Geschichten“ ging es um Gefühle und ein mutiges Mädchen, dass sich vor nichts fürchtet. Ihr Motto lautete „wer sich weniger fürchtet, hat mehr Zeit zum spielen“. Schon komisch, oder?
Eines Abends als Carola nicht einschlafen konnte, machte sie sich so allerhand Gedanken – kennt ja jeder von uns? Zum Beispiel was man gern mag oder nicht. Carola mag kein Käse und ärgert sich darüber, dass es zum Abendessen Käse gab – obwohl sie lieber Hefeklöße mit Blaubeeren essen wollte.
Leider kann man nicht jeden Abend sein Lieblingsessen bekommen – da wurde sie etwas grummelig und dachte weiter über dies und jenes nach – holte tief Luft, zählte bis drei und das Gefühl – Wut, legte sich wieder und der Bauch wurde wieder ganz warm.
Sie dachte bei sich „es geht eben nicht immer so wie ich denke - es kann nicht immer Hefeklöße mit Blaubeeren geben.
Und da wir zu Beginn von Tapferkeit und Gefühlen gesprochen haben – gab es nun folgende Situation. Sie lag eine ganze Weile im dunklen im Bett, bis schließlich eine grummelige Stimme ertönte und eine dunkle Gestalt, die sich- das Böse nannte, erschien.
Die Reaktion von Carola war sehr tapfer. Sie fragte „das Böse“, ob sie Licht anschalten soll, da es doch so dunkel ist – wie mutig. Viele von uns hätten sich doch gefürchtet, oder?
Das Böse verneinte dieses und zog ein grummeliges Gesicht. Carola wurde neugierig und fragte warum es so schlechte Laune hatte. Das Böse erzählte Carola, dass es eine Situation erlebt hat, welche es unglücklich und sehr böse machte. Carola war ein guter Zuhörer, nach einer langen Unterhaltung ging es den Grummel schon wieder richtig gut und beide spielten miteinander
Was haben wir daraus gelernt? Gefühle sind vollkommend ok. Wir haben Möglichkeiten, diese zu verarbeiten. Ob wir tief einatmen und bis drei zählen oder uns einen guten Freund zum erzählen suchen.