Kunstprojekt: Wenn das Bild richtig fertig ist
Schade, auch heute waren nicht alle Kinder da. Einige Stillleben hingen an der Tafel. Frau Hensel meinte, nicht alle Bilder seien fertig, es gäbe auf einigen noch leere Stellen. Auf jedem Bild müsse man auf Entdeckungen gehen können und da hätten wir bestimmt Ideen. Es könnte noch "etwas passieren". Wir schauten auf die Kunstwerke und fanden zuerst gar nicht diese Stellen, aber dann entdeckten wir genau und halfen uns gegenseitig, diese Stellen zu finden. Auf dem Bild von Alena war plötzlich im Hintergrund viel Platz für Frühlingsmusik. Die Notenschlüssel begannen zu tanzen. Das sah sehr lebendig aus. Der "Imker" von Leyna bekam jetzt Besuch vom Eichhörnchen und die Figur noch mehr schwarze Umrandung, damit nicht nur der Kopf, sondern auch der ganze Körper auffiel. "Das macht das Hell-Dunkel", sagte Frau Hensel.
Während wir zeichneten, kamen andere Hortkinder, setzten sich mit an den Tisch und zeichneten drauflos. So entstanden Wetter-Sonnen-Regen-Herz-Bilder mit und ohne Regenbogen. "Für die Mutti und Papa." Frau Hensel lobte unsere Phantasie und war begeistert. Da schenkte Frieda ihr zur Freude ein Extraherz.